Ausstellungen

AUSSTELLUNGEN

  • Dezenter Widerstand

    12. März bis 12. Juni 2026

    Dezenter Widerstand

    Grautöne des Widerstands: Die Ausstellung zeigt, wie Künstler in der DDR zwischen den Zeilen Kritik übten, ohne verboten zu werden. Im Fokus: die Werke der Brüder Axel und Peter Pfefferkorn aus den 1980er Jahren – Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn als leise Systemkommentare und die präzisen Holzstiche Peter Pfefferkorns mit feinsinniger, später deutlicher
    Gesellschaftskritik. Ergänzt durch zeitgenössische Zeichnungen mit politischen Kommentierungen im Dialog mit dem Frühwerk.

    Vernissage:
    12. März, 19 Uhr

    Eintritt frei

  • „… aber stets gut informiert.“

    30. April bis 12. Juni 2026

    „… aber war stets gut informiert“

    WERKSCHAU NEUE SORBISCHE KUNST – BERNHARD SCHIPPER

    Mit der Werkschau „…aber war stets gut informiert“ präsentiert die Galerie KK5 das vielschichtige Werk des 1970 in Bautzen geborenen Künstlers Bernhard Schipper. Die Ausstellung kuratiert drei Jahrzehnte seines Schaffens und lädt das Publikum zu einer visuellen Spurensuche ein.

    Spekulative Archäologie statt Ostalgie

    Bernhard Schipper sieht sich nicht als klassischen Schöpfer, sondern als Ausgräber. In einer Praxis der „spekulativen Archäologie“ fördert er historische Artefakte der Ost-Moderne – wie vierzig Jahre alte Schilder oder verschimmelte Kreide – zutage. Er entkernt diese Fundstücke von ihrem ideologischen Ballast und setzt sie in neuen, perfekten Proportionen zusammen.

    Subkultur und fiktive Identitäten

    Ein zentrales Element der Schau sind die verschiedenen Phasen der „Neuen Sorbischen Kunst“ (NSK), die Schipper zunächst als fiktive Arbeitsgruppe künstlerisch erzählte und die später in die reale Künstlergruppe „Neue Sorbische Kunst“ bzw. „NSK Lipsk“ überging. Schipper dekonstruiert in seinem Werk hintersinnig aufgeladene Begriffe wie Heimat und Zugehörigkeit. Er zeigt, dass Identität nicht linear verläuft. Die von ihm freigelegten visuellen Codes sind auch anschlussfähig für urbane Subkulturen (u. a. das WGT-Publikum), die sich über Brüche und nonkonforme Lebensentwürfe definieren.

    Die Ausstellung bietet einen Raum, um die Konstruktion kollektiver Identitäten und fiktiver Narrative selbst zu entdecken und neu zu bewerten.

    Führungen:
    Jeden Samstag um 15 Uhr

    Weitere Veranstaltungen zur Ausstellung finden Sie hier.

    Eintritt frei

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