AUSSTELLUNGEN
- Architekt
04. Dezember 2025 bis 31. März 2026
Jürgen Meier „Architekt“
Mit der Ausstellung ARCHITEKT widmet sich der Leipziger Künstler Jürgen Meier den Fragen, die Architekten wie Gesellschaft seit Jahrzehnten bewegen:
Dient Architektur dem Menschen – oder der Mensch der Architektur?Im Mittelpunkt steht die Entstehung des ehemaligen Stasi-Verwaltungsgebäudes am Matthäikirchhof – eines Baus, der wie kaum ein anderer die Ambivalenz zwischen Funktionalität, Kontrolle und Erinnerung verkörpert.
Aus Gemälden, Stadtplänen, Porträts und 3D-Installationen entsteht in der Galerie KK5 ein begehbares Archiv, das die Geschichte dieses Ortes neu erzählt – als vielschichtiges Theater aus Formen, Räumen und Stimmen.
Meiers künstlerische Methode verbindet eine intensive dokumentarische Recherche mit ästhetischer Inszenierung. Dabei untersucht er, wie sich Macht, Ideologie und Utopie in der Architektur niederschlagen – und wie Gebäude zu stillen Zeugen gesellschaftlicher Entwicklungen werden.
„Ich arbeite wie ein Spurensucher: Mich interessiert, wie sich Macht, Ideologie und Utopie in Formen einschreiben – und wie Architektur diese Geschichten bewahrt.“
— Jürgen Meier —ARCHITEKT kreist um den Konflikt zwischen Funktionalismus und Humanismus – und um die Frage, wo sich das Menschliche in der Form behauptet. Die Ausstellung lädt ein, Architektur als Spiegel gesellschaftlicher Ordnungen zu betrachten – und die Leipziger Moderne mit neuen Augen zu sehen.
Jürgen Meier, ehemaliger Intendant des Leipziger Lichtfests und mehrfach ausgezeichneter Künstler, ist bekannt für großformatige Acrylgemälde, Aquarelle und 3D-Installationen, die gesellschaftliche Themen mit ästhetischer Präzision und emotionaler Tiefe verbinden.
AUSSTELLUNGSDAUER:
4. Dezember 2025 bis 31. März 2026FINISSAGE:
Am Freitag, 27. März 2026, findet um 19 Uhr die Finissage statt. Der Eintritt ist frei.
- Dezenter Widerstand
12. März bis 12. Juni 2026
Dezenter Widerstand
Grautöne des Widerstands: Die Ausstellung zeigt, wie Künstler in der DDR zwischen den Zeilen Kritik übten, ohne verboten zu werden. Im Fokus: die Werke der Brüder Axel und Peter Pfefferkorn aus den 1980er Jahren – Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn als leise Systemkommentare und die präzisen Holzstiche Peter Pfefferkorns mit feinsinniger, später deutlicher
Gesellschaftskritik. Ergänzt durch zeitgenössische Zeichnungen mit politischen Kommentierungen im Dialog mit dem Frühwerk.Vernissage:
12. März, 19 UhrEintritt frei

- „… aber stets gut informiert.“
30. April bis 12. Juni 2026
„… aber stets gut informiert.“
„Neue Sorbische Kunst (NSK)“: Die Ausstellung von Bernhard Schipper präsentiert ein facettenreiches Spektrum künstlerischer Formate – von Video, Malerei und Skulptur bis hin zu Audioarbeiten. Ausgehend von frühen Werken zu DDR- und Wendezeit zeichnet sie die Entwicklung eines OEuvres nach, das seit den 1980ern bis heute zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit oszilliert.
Vernissage:
30. April, 19 UhrEintritt frei

